Demonstrator (TP D)

Ausgangssituation und Zielsetzung

Ziel des Teilprojektes TP-D ist die Identifikation von Schnittstellen zwischen den Teilprojekten sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einen oder mehrere übergreifende Demonstratoren. Hierbei sollen alle im Forschungsvorhaben erarbeiteten Ergebnisse an anwendungsrelevanten Problemstellungen gezeigt werden. Die im Forschungsvorhaben angestrebten Anwendungsfälle dienen hierbei als Ausgangspunkt für die Spezifikation des übergreifenden Demonstrators.

Arbeitspakete

AP D.1: Zu einem frühen Zeitpunkt werden zunächst die Anwendungsfälle analysiert und dokumentiert. Hieraus leiten sich dann kategorisierte Anforderungslisten je Anwendungsfall ab. Zusätzlich erfolgt eine frühzeitige Bewertung und Risikoabschätzung der Forschungsinhalte für die jeweiligen Betrachtungsfälle.

AP D.2: Auf Grundlage der Anwendungsfälle wird ein Gesamtkonzept für den Demonstrator erarbeitet. Hierfür sollen insbesondere Schnittstellen definiert und spezifiziert werden. Eine Systemarchitektur soll den konzeptionellen Aufbau plausibilisieren und dokumentieren. Bei der Konzeptionierung sollen drüber hinaus bereits die Ausbauphasen der einzelnen Teillösungen berücksichtigt werden. Dies ermöglicht eine iterative Evaluation und Erweiterung des Gesamtsystems. Die zweite Ausbauphase der jeweiligen Teilprojekte soll maßgeblich den funktionalen Umfang der Lösungen hinsichtlich der Anwendungsfälle vergrößern.

AP D.3: Zur Detaillierung des Gesamtkonzeptes werden die notwendigen Teilsysteme identifiziert und spezifiziert. Hierfür werden in diesem Arbeitspaket Teilkonzepte entwickelt, um die Anforderungen der Anwendungsfälle darstellen zu können. In einer ersten Ausbaustufe soll hierbei die grundlegende Machbarkeit und Eignung der Teilkonzepte evaluiert werden. In der zweiten Ausbaustufe sollen die Teilkonzepte funktional erweitert werden. Diese Erweiterung soll insbesondere die Flexibilität der Teamform adressieren.

AP D.4: Im Rahmen einer Gesamtintegration zu einem gemeinsamen Demonstrator werden die Teilkonzepte in einem eingeschränkten Anwendungs- und Funktionsumfang umgesetzt werden. Hierbei werden hardware- und anwendungsspezifische Rahmenbedingungen berücksichtigt. Eine umsetzungsbegleitende Evaluation der Teilkonzepte soll hierbei frühzeitig mögliche Potentiale und Risiken aufzeigen. Diese können im Rahmen der Erweiterung des Demonstrators Berücksichtigung finden. Ziel dieses Arbeitspakets stellt ein funktionsfähiger Demonstrator zur (eingeschränkten) Erfüllung der Anwendungsfälle dar.

AP D.5: Im Rahmen einer zweiten Ausbaustufe werden die identifizierten Anwendungsfälle um fehlende Funktionsumfänge ergänzt. Dies können bisher nicht berücksichtige Teamformen (Teams bestehend aus mehr als zwei Akteuren) oder Sondersituationen (verhalten von mobilen Plattformen an Wegkreuzungen) sein. Hierbei wird auf den, in der ersten Ausbaustufe gewonnen Erkenntnissen, aufgebaut.
Ziel dieses Arbeitspakets ist ein robuster, anwendungsgeeigneter Demonstrator.

Ansprechpartner

Dr.-Ing.
Lucila Patino-Studencki
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Kommunikationselektronik LIKE
Am Wolfsmantel 33, 91058 Erlangen-Tennenlohe, Deutschland
Tel.: +49 (0)9131-85-25361
Fax: +49 (0)9131-85-25102
lucila.patino(at)fau.de
www.like.tf.fau.de

M.Sc.
Albrecht Lottermoser
Fraunhofer-Gesellschaft
Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV
Provinostr. 52, 86153 Augsburg, Deutschland
Tel.: +49 (0)821-90678-0
Fax: +49 (0)821-90678-199
Albrecht.Lottermoser(at)igcv.fraunhofer.de
www.igcv.fraunhofer.de